UNSER SERVICE

FÜR KUNDEN, PRESSE & MEDIEN



Der Bio-Großhandel nimmt Ende Mai offiziell seine eigene Erdgastankstelle in Betrieb

Nach nur zehneinhalb Monaten – vom ersten Zeichenstrich bis zur Fertigstellung – fließt seit dem 31.05.2021 Erdgas in einen der 22 CNG*-betriebenen Gas-Lkw beim Unternehmen Weiling in Coesfeld. „Nachhaltiges Wirtschaften ist in der Weiling-DNA verankert. Daher freuen sich alle Beteiligte über diesen nächsten, wichtigen Schritt auf der Nachhaltigkeits-Agenda von Weiling“, so Geschäftsführer Dr. Peter Meyer.

Grund ist der Umweltschutz

Hintergrund des Wechsels sind die nachgewiesenen Umweltvorteile: Bei Erdgas entstehen weniger Stickoxide/Schadstoffe, eine geringere Feinstaubbelastung und auch weniger Lärm. Insgesamt bedeutet die Umstellung zum Stand heute schon eine CO2-Einsparung von bis zu 30% gegenüber Diesel.

Zeit ist Geld

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie werden aktuell noch die letzten beiden Dieselfahrzeuge ausgetauscht und die CNG-betriebene eigene LKW-Flotte zu Ende ausgebaut. „Die leistungsstarke eigene Gas-Tankstelle minimiert den zeitlichen Aufwand für die Betankung der Fahrzeuge erheblich. Dieser ist nun vergleichbar mit Diesel, sonst häufig ein Nachteil bei der Umstellung auf den umweltfreundlichen Treibstoff“, so Marc Messing-Branse, Leiter der Kfz-Werkstatt bei Weiling. Ein wesentlicher Vorteil, denn Zeit spielt bei der Lebensmittel-Logistik eine entscheidende Rolle.

Erdgas kommt von den Stadtwerken

Die Tankstelle wird von den Stadtwerken Coesfeld derzeit mit Standard-CNG versorgt. Perspektivisch strebt Weiling die Belieferung mit Bio-CNG an. Biogas/-methan wird aus nachwachsenden Rohstoffen und/oder Abfällen hergestellt, wodurch bis zu 90% CO2-Einsparung möglich ist und so weitere Umweltvorteile generiert werden. 

Nachhaltigkeitsstrategie bei Weiling

Bereits vor zwei Jahren erstellte Weiling erstmals einen Corporate-Carbon-Footprint für das Unternehmen. Darin werden die verursachten Emissionen für beide Standorte in Coesfeld und Lonsee systematisch erfasst und bewertet. Darüber hinaus werden im Rahmen eines Product-Carbon-Footprints die Emissionen für das Obst und Gemüse der Marke bioladen* bilanziert.

Mit Hilfe dieser CO2-Bilanzen ist es möglich, die Entstehung der Emissionen besser zu verstehen und dort wo möglich, CO2 zu reduzieren. Lassen sich Emissionen nicht oder noch nicht vermeiden, werden diese in einem zertifizierten Klimaschutzprojekt in Ruanda kompensiert. Seit 2021 ist nun auch die gesamte Auslieferungslogistik in den Prozess der CO2-Blianzierung und -Kompensierung eingebunden.

Ein Teil der daraus entwickelten Maßnahmen zur Reduzierung der Unternehmensemissionen ist die vollständige Umstellung der eigenen LKW-Flotte und die neu entstandene Gas-Tankstelle.

Multimodularer Verkehr im Test

In dem Zusammenhang werden zudem multimodulare Verkehre durchgeführt und getestet. Einerseits werden Getränke mit dem Zug aus Norddeutschland an den Standort Lonsee transportiert, andererseits wird der Bezug von Obst und Gemüse aus Spanien im Wechsel zwischen LKW und Bahn getestet.

Dienstwagen gehören auch dazu

Auch die Dienstwagen von Weiling werden sukzessive auf neue Antriebsformen umgestellt. Je nach benötigtem Fahrprofil, ob mittel- oder langstreckentauglich, werden vollelektrische Fahrzeuge oder PKW mit CNG-Gasantrieb eingesetzt. Dazu betreibt Weiling neben der Gastankstelle eigene E-Ladestationen. Erste Erfahrungen konnten bereits gesammelt werden.

Partner-Logistik mit Gas

Neben den eigenen Fahrzeugen von Weiling wird die Auslieferung der Ware schon seit Jahren in Kooperation mit Partner-Speditionen durchgeführt. Dem Weiling-Vorbild folgend, haben diese angefangen, ihre LKW auf Erdgas-Antrieb umzustellen. Dort werden erste LKW im Fernverkehr mit LNG**-Gas eingesetzt, die Auslieferung erfolgt wie bei Weiling mit CNG-Gas.

*CNG = Compressed Natural Gas = komprimiertes, gasförmiges Erdgas
**LNG = Liquefied Natural Gas = hochverdichtetes, flüssiges Erdgas



Die Marke bioladen* verankert ihre Werte und stellt Leitbild vor

Im Mai 2021 veröffentlicht der Bio-Großhandel Weiling sein Leitbild für die Marke bioladen*. Dabei visualisiert Weiling in seinem bioladen*Leitbild inhaltlich das, wofür der Gründer und Geschäftsführer des Bio-Großhandels Bernd Weiling vor rund 45 Jahren angetreten ist:die Verwirklichung einer nachhaltigen Bio-Idee, weit über den reinen Handel mit Bio-Produkten hinaus hin zu einem Miteinander, das sinngebende Zukunft ermöglicht.

Das Unternehmen, mit Sitz in Coesfeld und Lonsee bei Ulm, verstärkt das bekannte Logo bioladen*, das seit Einführung der Marke in 2002 existiert: Mit der Umsetzung des Leitbilds runden nun die Begriffe Genuss, Zukunft, Vielfalt, Respekt und Mensch die stilisierte Blume ab.

Der Bio-Pionier und Markeninitiator der Marke bioladen* Bernd Weiling ist bis heute davon überzeugt, dass die Idee bioladen* die Kraft hat, gemeinsam etwas besser zu machen und einen Beitrag dazu zu leisten, dass den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt übergeben werden kann. „Glaubwürdige ökologische Qualität und nachhaltiges wirtschaftliches Handeln gehören zusammen!“, so Bernd Weiling. Für das Unternehmen ist deshalb klar, dass bioladen* auch weiterhin nur im inhabergeführten Bio-Fachhandel erhältlich ist. Denn nur dort, wo die Motivation stimmt, kann die Idee der Marke gelebt, mitgetragen und an den Verbraucher kommuniziert werden. Dafür stehen auch alle 6 Gesellschafter*innen der Familie Weiling, gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Peter Meyer und den Weiling-Führungskräften.

Das bioladen*-Leitbild ist damit sowohl Botschaft als auch Chance gleichzeitig und bietet den unabhängigen Fachhändlern eine klare Positionierung für die Zukunft, denn bei Weiling ist man sich sicher: Immer mehr ganzheitlich orientierte Menschen werden Bio dort kaufen, wo auch eine echte Bio-Idee gelebt wird. Und nicht nur als Image verkauft wird.

Im Detail setzt Weiling seine Idee von einem nachhaltigen Handeln und Leben in diesen Bereichen um:

Mensch

Der Begriff „Mensch“ im bioladen*Leitbild steht für das gemeinsame Miteinander auf Augenhöhe. Gemeinsam mit seinen bioladen*Handelspartner*innen setzt Weiling diese Idee in einem Netzwerk aus Lieferanten*innen, Handelspartner*innen und Mitarbeiter*innen um. Dabei verbindet bioladen* diese Menschen, auch in gemeinsamen Projekten wie dem 2004 gegründeten bioladen*fair-Projekt in der Dominikanischen Republik. Bei dem 1 Cent je verkaufter Banane in die Waldorfschule und den Kindergarten vor Ort fließen.

Respekt

Respekt ist bei bioladen* eine Lebenseinstellung: In einer respektvollen Beziehung profitiert nicht nur ein Einzelner, sondern alle – Menschen, Tiere, Pflanzen und die Natur. Bei bioladen* kommen Menschen zusammen, die genau das im Sinn haben: durch gegenseitigen Respekt Wertschätzung erfahren und leben. Dazu gehören die Erzeuger, deren Tiere und Produkte; der Handel und die Verbraucher*innen, die mit dem Kauf der bioladen*Produkte eine Entscheidung treffen.

Genuss

Mit den Produkten der Marke bioladen* werden Verbraucher*innen angesprochen, die nachhaltig genießen wollen. Die bioladen*Produkte stehen für natürlichen Genuss und sind Ausdruck für den hohen Qualitätsanspruch der Marke. Bei der Auswahl der Lieferanten*innen und den Zutaten für das jeweilige Produkt ist bioladen* überzeugt, dass guter Geschmack von gutem Handwerk kommt und natürlich aus der Natur. Entsprechend des Slogans: „bioladen* – für Menschen mit Geschmack.“

Zukunft

bioladen* ist sich bewusst, dass die Art wie wir heute leben Konsequenzen für morgen hat! Deshalb leitet die Marke der Wunsch mit allen Ressourcen nachhaltig umzugehen, damit auch zukünftig eine lebenswerte Welt möglich ist. Dazu investiert Weiling seit Jahren in verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte: So ist fast das gesamte bioladen*Obst und Gemüse unverpackt, über 75 % liefert Weiling in Mehrwegkisten aus, 100% sind bis zur Ankunft beim Bio-Händler komplett CO2 -kompensiert. Durch den Verzicht auf Einwegplastik sparte das Unternehmen in den letzten 20 Jahren ca. 50 Mio. m2 Folie, das ist umgerechnet die Fläche von 7.000 Fußballfeldern. Große Teile der eigenen Lkw-Flotte fahren mit Erdgas; in Teilstrecken des Warenbezugs testet das Unternehmen den Transport mit dem Zug. Die komplette Auslieferlogistik aller Speditionen ist CO2-kompensiert. Das Unternehmen setzt neben Obst und Gemüse auch in anderen Produktbereichen verstärkt auf die Vermeidung bzw. Reduzierung von Kunststoff und bietet immer mehr Produkte in praktischen Pfandgläsern oder -flaschen an. bioladen* steht für eine lebenswerte Zukunft.

 

Vielfalt

Der Inbegriff des bioladen*Lebens ist Vielfalt: Artenvielfalt genauso wie Pflanzenvielfalt, auch Vielfalt im täglichen Erleben und Zulassen ungeahnter Möglichkeiten und Herausforderungen. Seit über 45 Jahren schützt das Unternehmen Weiling die ökologische Diversität mit vielfältigen Aktivitäten und Projekten, beliefert die unterschiedlichsten Kunden*innen, nur im Biofachhandel, sammelt Erfahrungen – immer mit dem Ziel, die bioladen*Idee mit Leben zu füllen. Ein Projekt dabei ist „Mit Sicherheit samenfest“. Darin unterstützt Weiling mit je 2 Cent verkauftem Gemüse den Anbau samenfester Sorten. In den letzten Jahrzehnten sind weltweit über 75% aller Nutzpflanzensorten durch den Anbau von Hybriden verloren gegangen. Dieser Entwicklung wirkt Weiling damit entgegen. Kulturpflanzen gehören zu den Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen. Außerdem unterstützt Weiling die Unabhängigkeit der Bauern: Derzeit bestimmen wenige große Unternehmen den Weltmarkt für Saatgut. Die Landwirte und Erzeuger sind abhängig von den Saatgutpreisen. Mit dem Projekt „Mit Sicherheit samenfest“ wirken alle Beteiligtem dem Monopol großer Konzerne entgegen, denn freie Sorten aus ökologischer Züchtung darf jeder Gärtner und Landwirt selbst vermehren und das Saatgut weiterverwenden. bioladen* steht für Vielfalt, die das Leben interessant macht.

Imagefilm: Bernadette Weiling-Erning und Thomas Weiling (2 Gesellschafter der Familie Weiling) präsentieren die bioladen*Idee mit vielen Details und Geschichten. 

Weiling lädt Händler, Hersteller*innen und Verbraucher*innen ein, Teil der nachhaltigen Idee der Marke bioladen* zu werden.



Auch ohne Bundesklimaschutzgesetz: Aktiv für den Klimaschutz. Machen Sie mit!

Coesfeld/Lonsee Weiling vermeidet bereits fast 50 % seiner CO2-Emissionen. Das können Sie auch! - Neben dem Handel mit Bioprodukten bietet Ihnen Weiling nun zusätzlich eine Möglichkeit, nachhaltig Verantwortung zu übernehmen und Ihre Position als Bio-Fachhändler zu stärken. Das Thema interessiert Sie, dann lesen Sie hier weiter.



Seit 2009 spendet Weiling 190.000 EURO an SAAT:GUT e.V.

Coesfeld/Lonsee Allein 2020 unterstützte Weiling die zukunftsweisende Arbeit der ökologischen Pflanzenzucht des Vereins SAAT:GUT E.V. mit insgesamt  17.006,72 EURO

Bereits seit 2009, direkt zur Gründung des Vereins Saat:gut e.V. auf dem Biolandhof Christiansen in Esperstoftfeld leistet Weiling einen jährlichen, finanziellen Beitrag zur Unterstützung der  Züchtung samenfester Gemüsesorten. Mittlerweile ist hier eine Summe von rund 190.000...

Samenfeste Sorten sind Gemüsesorten, die – im Gegensatz zu Hybrid-Sorten − unendlich reproduzierbar sind. Neu an unserer fünfstelligen Spende ist, dass sie sich neben dem diesjährigen Weiling-Anteil von 8.000 € aus unserem Projekt „Mit Sicherheit samenfest“ generiert. Dieses Projekt wurde 2020 von Weiling ins Leben gerufen und macht Verbraucher darauf aufmerksam, wie wichtig der Schutz und die Förderung der natürlichen Vermehrung von Pflanzen ist. Mit je 2 Cent pro verkauftem Kilo samenfester Gemüsesorten fördern wir die Züchtung und den Erhalt dieser Pflanzen.


Warum sind samenfeste Pflanzen so wichtig?
Samenfeste Sorten sorgen für Vielfalt, gesunde Böden und die Unabhängigkeit von großen Saatguterzeugern – und das wiederum sichert die nachhaltige und langfristige, konzernunabhängige Nahrungsmittelversorgung. 

Sortenvielfalt: Es gibt auf der Erde 50.000 Reissorten und über 10.000 Tomatensorten. Das sind weniger als in den letzten Jahrzehnten. Denn weltweit sind über 75% aller Nutzpflanzensorten durch den Anbau von Hybriden verloren  gegangen. 

Unabhängigkeit: Derzeit bestimmen wenige große Unternehmen den Weltmarkt für Saatgut. Landwirte und Erzeuger sind abhängig von den Saatgutpreisen. Samenfeste Sorten wirken dem Monopol großer Konzerne entgegen: Freie Sorten aus ökologischer Züchtung kann jeder Gärtner und Landwirt selbst vermehren und das Saatgut weiterverwenden. Das bedeutet Unabhängigkeit. 

Boden: Samenfeste Sorten sind durch die Vielfalt der Sorten robuster und angepasster an ihre jeweilige Umwelt. Sie gehen eine aktive Beziehung zum Boden ein: Unter Bio-Bedingungen angebaut, durchwurzeln sie ihn besser und holen sich aktiv Nährstoffe heraus. Dies fördert die Pflanzengesundheit und führt auch dazu, dass Bauern weniger häufig  mit schwerem Gerät auf ihre Felder fahren müssen Samenfeste Sorten tragen so zum Boden- und Klimaschutz bei. 

Zukunft: Das Projekt „Mit Sicherheit samenfest“ bewahrt und sichert Zukunft. Samenfestes Saatgut ist robuster gegen Klimaveränderungen, erhält  die Unabhängigkeit von Produzenten und belastet unsere Umwelt weniger. Da es bislang nicht genügend staatliche Förderungen für die Entwicklung samenfester Sorten gibt, liegt der Erfolg auch in  unserer Hand.

Darum setzt Weiling sich für den Erhalt und den Ausbau der samenfesten Sorten ein. 

Was können Sie tun? Auch Sie als Biofachhandel können den Verein Saat:gut e.V. und seine nachhaltig wichtige Arbeit mit dem Verkauf samenfester Sorten unterstützen. Hier erfahren Sie mehr: https://www.bioladen.de/samenfest/ 

Jetzt auch den Podcast mit Barbara Maria Rudolf von Saat:gut e.V. zum Thema hören: https://www.bioladen.de/podcast  

Gern beraten Sie auch unser/e Obstund Gemüsefachberater/In Martin Feil und Stefanie Trilling oder Ihre persönlichen Kundenbetreuer/Innen zu Produkten oder zur Umsetzung von Aktivitäten.



Weiling stellt Fernfahrern seiner Lieferanten Duschen und WCs auf

Coesfeld Der Bio-Großhändler reagierte auf die eingeschränkte Nutzung sanitärer Anlagen entlang deutscher Autobahnen und stellt für Lkw-Fahrer Container mit Duschen und WCs zur Verfügung.

„Als Unternehmen nehmen wir nicht nur die Fürsorgepflicht für unsere Mitarbeiter wahr, wir denken immer auch an unsere Kunden und Lieferanten. Hygiene gehört zum Grundbedürfnis eines Menschen – gerade jetzt. Damit tun wir das Mindeste für die, die aktuell einen wesentlichen Anteil daran haben, die öffentliche Versorgung aufrecht zu erhalten“, so Dr. Peter Meyer, Geschäftsführer des Unternehmens. Als Bio-Großhandel liefert Weiling mit seiner eigenen Flotte und weiteren Speditionen derzeit rund 40 % mehr Ware aus. Nachvollziehbar, dass auch die Lieferanten des Lebensmittelhändlers mehr anliefern.



Lonsee/Coesfeld Der Bio-Großhändler Weiling schafft 2020 am Standort Lonsee Platz für ein modernes Mitarbeiterbistro sowie neue Akademieräume. Vom Sitz in Coesfeld aus liefern seit Februar sieben CNG-Lkw Ware an Kunden.

 Auf rund 1.200 m² Fläche entstehen in Lonsee zu gleichen Teilen ein modernes Mitarbeiterbistro mit rund 90 Plätzen sowie neue Akademieräume. Dazu gehören im Detail ein Forum für den Austausch mit Kunden, ein Lichthof, zwei Büros, drei Seminarräume für circa 100 Teilnehmer, ein Besprechungsraum sowie ein Bistrobereich mit Küche. Seit Juli 2019 wird bereits an der baulichen Veränderung gearbeitet, Fertigstellung bis Ende August. Dabei hat Unternehmer Bernd Weiling ebenfalls ein sportives Zwischenziel vor Augen: Am 17.05. findet die jährliche Weiling-Hausmesse für Kunden und Neukunden statt. Dann bereits sollen die Akademieräume so weit fertig sein, dass sie für das Catering während der Veranstaltung genutzt werden können. „Mit einem insgesamt siebenstelligen Investitionsvolumen ist die Erweiterung mehr als ein Lippenbekenntnis. Es ist ein klares Ja! zum Standort Lonsee und ein starkes Zeichen für die Region und den Bio-Fachhandel“, so Bernd Weiling.  

Auch am Sitz in Coesfeld stehen bei Weiling weiterhin die Zeichen auf Zukunft. Ab Mitte Februar fahren dort sieben erdgasbetriebene Lkw. Bis Ende 2020 werden es insgesamt 17 CNG-Fahrzeuge sein, die dann Weiling-Kunden beliefern. Mit dem Einsatz neuer Antriebsarten fördert das Unternehmen innovative Technologien und konzentriert sich weiterhin auch auf Aktivitäten rund um das Thema CO2: Bereits seit 2019 ist das Obst & Gemüse seiner Marke bioladen CO2-kompensiert. Zudem unterstützt Weiling seit 2020 seine Kunden, die CO2-Bilanz ihrer Standorte zu ermitteln und Schwachstellen zu identifizieren. Ferner ermöglicht das Unternehmen die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen in einem zertifizierten Projekt zu kompensieren.



Neue Verpackung für bioladen*Obst und -Gemüse ab Februar 2020 erhältlich

Coesfeld/Lonsee Die Faltschachtel mit Tragegriff und ganz aus Pappe gehört ab Februar 2020 zum Markenauftritt von bioladen*. Ganz neu ist die Idee nicht, aber neu gedacht: Gemeinsam mit der Agentur paripari, dem bioladen*-Erzeuger CampoJoyma sowie einem Verpackungslieferanten entwickelte der bioladen*-Markeninhaber Weiling über zwei Jahre an der neuen Verpackung für Obst und Gemüse. „Wir sind in letzten Jahren immer...

Einen zusätzlichen Erfolg erzielte die Veränderung der Schalengrundfläche. Sie wurde der Ifco-Transportkiste angepasst, die nun neun anstatt sechs bzw. acht Schalen transportieren kann. Die dadurch erreichte effizientere Auslastung der Transportkapazität erspart der Umwelt weitere CO2-Emissionen im Bereich Verkehr. Die neue Verpackung verringert so den CO2-Ausstoß dieser Verpackung um insgesamt 37 %.
Das Design fand ebenfalls eine einfache Lösung. Die wabenförmige Stanzung macht den Inhalt auf den ersten Blick erkennbar. Und: Der fehlende Logoaufdruck des jeweiligen Erzeugers ermöglicht die Faltbox für alle dafür in Frage kommenden Produkte zu verwenden. Das schont weitere Ressourcen. Etiketten weisen nun auf die Erzeuger hin. 
Die neue Verpackung ist Teil der CO2-Offensive von Weiling. So ist seit Januar 2019 das Obst und Gemüse von bioladen* CO2-bilanziert und alle nicht vermeidbaren Emissionen kompensiert. Seit Herbst unterstützt der Biogroßhändler seine Kunden zudem bei der CO2-Bilanzierung und –Kompensation ihres Standortes.
Weiling führt die neue Verpackung ab Februar 2020 mit der 250-g-Tomaten-Einheit des spanischen bioladen*Erzeugers CampoJoyma ein.



CO2-kompensiertes bioladen*-Obst und -Gemüse entwickelt sich zum Kundenmagnet

Coesfeld/Lonsee. Im Januar 2019 führte die Marke bioladen* den Hinweis „CO2-kompensiert“ mit einem grünen Baum-Button für Obst und Gemüse ein. Seitdem entscheiden sich immer mehr Verbraucher speziell für dieses Sortiment.

Grund hierfür ist neben Qualität und Frische vor allem die positive Wirkung des Klimaprojektes auf Verbraucher. „Wir haben hierzu konkrete Rückmeldungen aus dem Fachhandel. Kunden greifen bewusst zu den Produkten mit dem grünen Baum-Button. Sie suchen sogar danach“, so Alfred Thier, Verkaufsleiter bei der Weiling GmbH, dem Coesfelder Bio-Großhandel und Inhaber der Marke bioladen*.   
„CO2-kompensiert“ – das gilt vom Saatgut bis zur Anlieferung beim Bio-Fachhandel vor Ort und für mittlerweile insgesamt 1050 Obst- und Gemüseprodukte aus dem bioladen*-Sortiment (Stand Januar 2019: 750 Produkte). Alle werden mit dem grünen Baum-Button ausgezeichnet. Ein Video sowie ein Verbraucherheft erläutern Einzelheiten zu dem klimafreundlichen Projekt und liefern Informationen zum Gesamtprojekt. 
2018 hatte Weiling die Tübinger Firma KlimAktiv beauftragt, den wissenschaftlich fundierten CO2-Fußabdruck für alle bioladen*-Produkte aus dem Bereich Obst und Gemüse zu ermitteln. KlimAktiv wertete bis zu 90 Einzelfaktoren je Produkt und von 48 Erzeugern weltweit aus: Darunter der Produktanbau, die Aufbereitung, Lagerung sowie Verpackungen oder auch die Fahrwege zu den über 1000 Bio-Fachhändlern. Das Ziel nach der Analyse lag darin, den CO2-Ausstoß zu reduzieren; und dann erst die unvermeidbaren Emissionen zu kompensieren. Als Folge dessen optimierte Weiling zunächst seine Logistik; weitere Maßnahmen sind geplant. Zudem kompensierte das Unternehmen die für 2019 berechneten voraussichtlichen Emissionen. Hierzu investierte Weiling in ein Kompensationsprojekt in Ruanda, das nach dem Goldstandard zertifiziert ist und zusätzlich zehn Nachhaltigkeitsziele der UN erreicht. 
Mit diesem freiwilligen Klimaprojekt setzt der Bio-Pionier auf eines der Hauptthemen der Bio-Branche: Klimaschutz. Gleichzeitig ermöglicht das Unternehmen seinen Händlern, sich mit diesem Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb abzusetzen. CO2-kompensiertes Obst & Gemüse der Marke bioladen* erhalten Bio-Händler exklusiv beim Bio-Großhändler Weiling.     
 



Coesfeld Insgesamt 270 Aussteller aus aller Welt präsentierten am 7. und 8. September ihre Neuheiten für den Bio-Fachhandel bei der 28. Weiling-Messe in Coesfeld. Für 1.600 Fachbesucher standen auf rund 4.500 m² dabei aktuelle Themen wie CO2 und Verpackungen im Vordergrund.

 Am ersten September-Wochenende stand das Gelände des Bio-Großhandels Weiling aus Coesfeld wieder ganz im Zeichen der jährlichen Bio-Fachhandels-Messe. Als Veranstalter eröffneten der geschäftsführende Gesellschafter Bernd Weiling und Geschäftsführer der Weiling GmbH Dr. Peter Meyer am Samstagmittag die Messe für Großhandelskunden und Lieferanten.
In der Eröffnungsrede garantierte Bernd Weiling zunächst, dass Weiling heute und in Zukunft in Familienhand bleibe: „Weiling möchte und braucht keine Fremdinvestitionen, um den eigenen erfolgreichen Weg für die Bioläden in Ruhe zu gehen.“ Diese Unabhängigkeit unterstrich Peter Meyer mit der aktuellen Entwicklung des Unternehmens, das 2018 mit knapp 8 % Wachstum auf 244 Mio. Umsatz gewachsen ist: „Die Entwicklung ist keine Selbstverständlichkeit, da seit rund zwei Jahren eine enorme Veränderungsdynamik über den deutschen Biofachhandel fegt, die alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellt. Es ist die Zeit der Positionierung, der Klarheit, der Professionalität und aus unserer Sicht vor allem der zweifelsfreien und authentischen Qualität.“ Für Bernd Weiling sei klar, dass sie den seit vielen Jahren eingeschlagenen biofachhandels-orientierten Weg weitergehen wollen. Und das auch mit Innovationen in allen relevanten Bereichen: So würden 17 neue gasbetriebene Lkws angeschafft und bereits jetzt durch die eingesetzten dreiwandigen Transportrollis jährlich 6,2 Mio. m² Folie eingespart. „Das alles zusammen gehört zur echten Qualität. Und diese kann am besten im Zusammenspiel mit inhabergeführten Bioläden bis zum Verbraucher transportiert werden“, äußert Bernd Weiling überzeugt.
Im Fokus der Messe standen viele interessante Produktneuheiten, aber vor allem auch Schwerpunkte wie Verpackungen und CO2. So ersetzen beispielsweise die Marken bioladen* und Spielberger zukünftig einige Verpackungen aus Plastik ausschließlich durch Papier. Übergreifend präsentiert die Marke bioladen* zudem ihre regionalen und weltweiten Obst- & Gemüse-Erzeuger und deren Produkte unter dem großen Thema „CO2-kompensiertes Obst & Gemüse“ - seit 2019 ausschließlich CO2-kompensiert. Und dies vom Saatgut über den Anbau bis zur Anlieferung bei den von Weiling belieferten Kunden. Als Erweiterung stellte die Weiling GmbH gemeinsam mit der Firma KlimAktiv Consulting GmbH ein weiteres Angebot zur Messe vor: Ab sofort können alle Weiling-Kunden ihren Standort CO2-kompensieren lassen. „Dazu analysieren wir zunächst die CO2-Emissionen, die ein Bio-Fachhandel an seinem Standort verursacht“, erläuterte der Leiter Einkauf Obst & Gemüse Sascha Hinkes das Konzept. Im Detail gehören die Heizung oder Kältemittel ebenso dazu wie die An- und Abfahrt der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz. Das Gesamtkonzept umfasst neben einer engmaschigen Betreuung, der Datenerfassung und Validierung sowie einem Seminar in der Weiling-Akademie, einen Klimarechner, der speziell für die Bedürfnisse der Weiling-Kunden weiterentwickelt wurde. „Zuvor haben einige Bioläden und Lieferdienste das Projekt erfolgreich getestet. Natürlich gehört der unternehmenseigene bioladen*Weiling auch dazu“, so Sascha Hinkes.

Die nächste Weiling-Messe findet am 17. Mai 2020 am Standort in Lonsee statt.


PRESSEANFRAGEN


Weiling im Überblick

Zahlen und Fakten

Das Weiling Sortiment

100% ökologisch

BIOLADEN* EXKLUSIV

vielseitige Fakten und leckere Produkte

Mehr als bio

Unser Nachhaltigkeitsbeitrag

DOWNLOADS UND INFOMATERIAL


WEILING PORTRAIT
Zahlen, Daten, Fakten